Was macht Rotweine aus dem Barriquefass so besonders ?!


Erst einmal sollten wir ein Barriquefass genauer unter die Lupe nehmen. Mir schwirren sofort Fragen im Kopf wie zum Beispiel:

Wie groß ist so ein Barriquefass eigentlich?

Warum ist es so besonders?

Wieso macht es einen Wein zu einem Unikat?

und wieso haben diese Weine solche stolzen Preise?

Fragen über Fragen, die beantworten werden wollen. Beginne wir mit…



Der Ursprung des Barriquefasses

Das 225 Liter-Barriquefass stammt aus Bordeaux (Frankreich). Sein Ursprung liegt im Mittelalter und geht auf das Bordelaiser Schiffmaß zurück. Die Form und Größe ergab sich dadurch, dass eine einzelne Person noch in der Lage sein sollte, es zu tragen oder in gefülltem Zustand zu rollen.


Die Herstellung eines Barriquefasses

Bei der Fassherstellung wird heute fast ausschließlich Eiche verwendet – ein besonders langsam wachsendes Holz, welches entsprechend fest und feinporig ist. Je nachdem auf welchem Boden und in welchem Klima die Stiel- oder Traubeneiche wächst, gibt es große Fassunterschiede, nicht zuletzt wird dadurch der Weingeschmack beeinflusst.

Bevor der Küfer die Barriquefässer verschließt, toastet er sie über offenem Feuer. Das Holz bräunt und die Dauben lassen sich leichter biegen. Je nach Röstgrad (Toasting) und verwendetem Eichenholz, ergeben sich verschiedenste Aromen wie z.B. Kakao, Kaffee, Toastbrot, Karamell und Vanille, die während der Lagerung in den Wein übergehen und seine Gerbstoffe (Tannine) abrunden. Zusätzlich wird der Wein durch den minimalen Luftaustausch während des Ausbaus positiv beeinflusst (Mikrooxidation).

Da jedes Barriquefass dem Wein ein einzigartiges Aroma gibt, wird der Inhalt von 1-3 jährigen Barriquefässern miteinander Verschnitten, denn Sie verlieren bereits nach einmaliger Verwendung an Intensität.

Die Einzigartigkeit der Barrique-Rotweine


Das Weingut Lichti aus Laumersheim erklärt…

Die Qualität des Weins ist ebenso entscheidend wie die des Fassholzes. Nur unsere hochwertigsten und lagerfähigsten Rotweine werden in kleinen Barriquefässern ausgebaut.

Die tannin- und extraktreichen Rotweine unterliegen strengen Qualitätskriterien und entstehen ausschließlich in besonderen Weinjahren. Die kompromisslose Arbeit im Weinberg wie z.B. die Ertragsreduzierung durch Traubenhalbierung, ergibt einen niedrigen Hektarertrag von unter 40hl/ha.

Die Handlese und der Mostentzug bei der Weinbereitung zur Farbintensivierung sind neben der traditionellen Maischegärung unabkömmlich. Nach 6-24 monatiger Fassreife kommen die großen Weine frühestens nach 2 Jahren in den Verkauf.

Große Rotweine sollten Sie einige Zeit vor dem Trinken öffnen oder sogar in eine Karaffe umfüllen. Das Dekantieren befreit den Rotwein von seinem Depot (Sedimente am Boden) und durch den Luftkontakt wird er duftiger und zugänglicher. Auch die richtige Trinktemperatur entfaltet im Wein ein Maximum an Geruchs- und Geschmacksstoffen.

Wir empfehlen die Rotweine aus dem Barrique bei 16-18 Grad zu genießen.

Qualitativ hochwertige Weine gewinnen durch eine längere Lagerung an Harmonie und Komplexität. Im Barrique ausgebaute Rotweine können 10-15 Jahre reifen. Wichtig ist, dass die Weinflaschen keinen großen kurzfristigen Temperaturschwankungen ausgesetzt sein. Die mit Naturkork verschlossenen Weine sollten liegend und im Dunkeln gelagert werden.

Diese pfälzer Rotweine aus dem Barriquefass vom Weingut Lichti aus Laumersheim gibt es:

Spätburgunder Kirschgarten trocken vom Laumersheimer Kirschgarten -im Barrique gereift-

"Die Rebsorte Spätburgunder (auch Blauburgunder, Schwarzburgunder, Pinot Noir oder Pinot Nero) wird auch als der König der Rotweine bezeichnet. Denn er ist eine sehr alte Rebsorte. Man diskutiert darüber ob er eine Wildrebe ist oder aus einer Kreuzung entstanden ist. Der Spätburgunder (oder französisch Pinot Noir) ist einer der drei Verschnitt-Partner bei der Champagner-Herstellung."


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St. Laurent trocken Feuerritt vom Gerolsheimer Lerchenspiel (aktuell leider ausgetrunken) -im Barrique gereift-


„Die Rotweinsorte St.Laurent zählt zur Burgunderfamilie. Ihr Name leitet sich wahrscheinlich vom Kalenderheiligen St. Laurentius ab, da sich um den 10.August die ersten Beeren rot färbten."


Alternativ können wir den Saint Laurent trocken - im Holzfass gereift - vom Weingut Lichti empfehlen:


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Blauer Zweigelt Feuerritt trocken vom Gerolsheimer Lerchenspiel -im Barrique greift-


„Blauer Zweigelt ist die häufigste rote Rebsorte in Österreich uns seit 2001 bei Weingut Lichti im Anbau. Der Züchter Dr. Fritz Zweigelt kreuzte sie bereits 1922 aus St. Laurent und Blaufränkisch (Lemberger).“

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Cuveé No.1 Kirschgarten trocken vom Laumersheimer Kirschgarten -im Barrique greift-


„Unser Cuveè ist ein Verschnitt verschiedener Rebsorten. Genauer gesagt von Merlot und Cabernet Dorsa. Es wurde erstmalig 2002 kreiert. Es gibt zum dritten Mal einen würdigen Nachfolger des legendären Cuvée No.1.“

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